Kulturmanagement-Nachrichten

5 Mio. zusätzlich für kulturelle Bildung

Die kulturelle Bildung kann sich bundesweit über weitere Mittel freuen. Im verabschiedeten Bundeshaushalt wurden zusätzlich 5 Mio. Euro für das bestehende Programm „Kultur macht stark" beschlossen. Die Initiative des Bundesbildungsministeriums wird bislang mit 320 Mio. Euro gefördert und hat eine Laufzeit bis 2017. Die zusätzlichen Mittel sollen vor allem der kulturellen Flüchtlingsarbeit zugutekommen.

www.buendnisse-fuer-bildung.de

Kunstvermittlung für Demenzkranke

Ende November 2015 startete das EU-Projekt „Kommunikation durch Kunst für Menschen mit Demenz". Gefördert aus dem Erasmus-Programm, haben sich Museen aus Italien, Irland Litauen und Deutschland zusammengeschossen, um nach neuen Wegen zur Kunstvermittlung für Demenzkranke zu forschen. Auf deutscher Seite ist das Lehmbruck Museum in Duisburg involviert, um im Verlauf von zwei Jahren ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten.

www.lehmbruckmuseum.de

Kulturelle Annäherung an die Ukraine

Die EU bemüht sich um eine Einbindung der Ukraine in ihre kulturellen Förderprogramme. Nach einem entsprechenden Abkommen mit dem ukrainischen Kulturminister nimmt das Land ab sofort am EU-Programm „Kreatives Europa – Teilprogramm Kultur" teil. Damit können sich heimische Organisationen an Kooperationsprojekten, europäischen Netzwerken, Kulturplattformen und literarischen Übersetzungsprogrammen beteiligen.

www.ec.europa.eu

Umfrage zu Flüchtlingsprojekten

Der Deutsche Musikrat hat eine Umfrage zu musikalischen Flüchtlingsprojekten gestartet. Unter dem Motto „Willkommen in Deutschland. Musik macht Heimat" werden derzeit Fragebogen verschickt, um das entsprechende Engagement quantitativ und qualitativ zu erfassen. Beispielhafte Projekte sollen zudem auf der Internetplattform des Musikinformationszentrums (MIZ) veröffentlicht werden.

www.miz.org

Wachstumsdelle bei E-Books

In Viertel der Bundesbürger liest mittlerweile digitale Bücher. Doch hat sich inzwischen der Run auf E-Books deutlich verlangsamt. Nach einer Studie des Digitalverbands Bitkom konnte die Branche beim Lesepublikum im letzten Jahr lediglich um ein Prozent zulegen. Vor allem die Altersgruppe ab 65 Jahren bleibt dem elektronischen Leseangebot weiterhin fern, weil sie „die sinnliche Wahrnehmung gedruckter Bücher" nicht missen wollen.

www.bitkom.org