Kulturmanagement-Nachrichten

European Shooting Stars

Die European Film Promotion (EFP), das führende europäische Netzwerk im Film-Produktionsbereich, präsentierte im Rahmen der Berlinale die „European Shooting Stars“. Das Netzwerk hat die Auszeichnung 1997 ins Leben gerufen, um den europäischen Film durch gemeinsame Initiativen zu fördern und talentierte Nachwuchsschauspieler zu unterstützen. Die Kulturstaatsministerin fördert das Hamburger EFP-Büro mit jährlich 120.000 Euro.

www.shooting-stars.eu/de

Kunst in Zeiten des Krieges

Die Auswirkungen aktueller Kriege auf Kunst und Kultur stehen im Zentrum einer Veranstaltung vom 15. bis 17. April 2016 in Tutzing. Die Tagung der Ev. Akademie in Kooperation mit der Deutschen UNESCO-Kommission fragt u.a. nach den schützenden Einflussmöglichkeiten der Weltgemeinschaft und der Verantwortung der Medien. Die Teilnahmegebühr beträgt 75 Euro; schriftliche Anmeldung bis zum 8. April 2016 erforderlich.

www.ev-akademie-tutzing.de

Stiftung Kunstfonds fördert

Die Stiftung Kunstfonds vergibt rund 850.000 Euro für Stipendien und Projekte für bildende Künstler. 36 Personen erhalten ein mit je 18.000 Euro dotiertes Jahresstipendium, für neun Künstlerprojekte und zwei Werkverzeichnungen werden zusätzlich projektbezogene Fördermittel bereitgestellt. Weitere 150.000 Euro stehen ab Oktober 2016 für Projekte mit bildenden Künstlern aus Flüchtlingsländern zur Verfügung. Insgesamt beläuft sich die Jahresförderung 2016 der Stiftung Kunstfonds auf über 1,3 Mio. Euro.

www.kunstfonds.de

Polnische Sprachwächter

Das Justizministerium in Warschau will den Schutz des „guten Namens der Republik Polen und des polnischen Volkes“ in der Verfassung verankern. Ein besonderes Anliegen der Regierung ist u.a. die richtige Bezeichnung der ehemaligen nationalsozialistischen Vernichtungslager im Lande. Wer zukünftig weiterhin von polnischen Konzentrationslagern statt von deutschen KZs in Polen spricht, soll mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft werden.

www.premier.gov.pl

Curriculum Pop

Um den „Preis der Institutionalisierung" universitärer Popkultur- und Popmusikstudiengänge geht es vom 4. bis 6. Februar 2016 in Hildesheim. Die Jahrestagung der AG Populärkultur und Medien in der Gesellschaft für Medienwissenschaft fragt u.a. nach der wünschenswerten Professionalisierung der Ausbildung auf dem Marsch durch die Institutionen. Eine Tagungsgebühr wird nicht erhoben; schriftliche Anmeldung erforderlich.

http://popkongress.de