pdf J 2.07 Völkerverständigung durch nachhaltigen Kulturtourismus

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Die Medina (Altstadt) der Stadt Fès in Marokko ist kulturelles Welterbe und das größte autofreie urbane Zentrum der Welt. 150.000 Menschen leben in einer wirren Anhäufung von engen Gassen und hohen Mauern, hinter denen sich Wohnhäuser, Riads, Moscheen, Koranschulen und Paläste verbergen. Seit den 90er Jahren schreitet eine behutsame Restaurierung und Modernisierung voran, die maßgeblich auch durch die UNESCO beeinflusst wurde und für die Kulturtourismus von Anfang an in den Planungen eine Rolle spielte. Das jährlich Anfang Juni stattfindende „Fès Festival“ gilt als das wichtigste Festival sakraler Musik und Tanz und trägt seit 20 Jahren ebenfalls einen erheblichen Teil zu einem sanften Kulturtourismus bei, der sich nachhaltig positiv auf die Stadt auswirkt. Dieser Beitrag stellt dieses Beispiel guter Praxis vor und ergründet Faktoren und Voraussetzungen, die zu dem Festivalerfolg geführt haben.