pdf H 2.17 Analyse und Typologie des Kulturpublikums

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Für die Kulturhauptstadt RUHR 2010 wurde eine Publikumstypologie erarbeitet. Diese lehnt sich an eine entsprechende Typologie an, die vom Zentrum für Kulturforschung (ZfKf) 2001 für die Region „Rheinschiene“ erstellt wurde. Daraus lassen sich zum einen Erkenntnisse für die Zielgruppenansprache und Öffentlichkeitsarbeit ermitteln, zum anderen können daraus allgemeine kulturpolitische Aussagen zu regionalen Unterschieden im Kulturverhalten der Bevölkerung zweier Regionen gewonnen werden. Illustriert wird durch eine Beobachtung von ZfKf-Studien, dass in den letzten zehn Jahren das sogenannte „Expertentum“ im Publikum – Personen, die sich speziell für eine Kunstsparte interessieren, wie beispielsweise „Opernliebhaber“ – kontinuierlich zurückgeht. Das Publikum mit vielfältigen kulturellen Sparteninteressen nimmt immer mehr zu, wobei sich diese innerhalb des Kulturpublikums nicht gleichmäßig verteilen. Im Rahmen beider Kulturpublikumsanalysen konnten jeweils acht unterschiedliche Kulturtypen mit unterschiedlichen Interessensschnittmengen herausgearbeitet werden, die bezogen auf beide Regionen nur in Teilen deckungsgleich sind – vom Erlebnisorientierten Bildungsbürger, dem Begleiter bis hin zum Multikulti-Szenegänger.


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