pdf M 23 Ist Online-Empfehlungswerbung noch empfehlenswert?

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Der Bundesgerichtshof hat sich klar positioniert: Empfehlungs-E-Mails sind nach dem BGH nicht anders zu beurteilen als unverlangte Werbe-E-Mails. Kurz: Sie sind in der Regel unlauter. Wer nicht zum rechtswidrig handelnden Werbeversender werden möchte, muss einige Regeln beachten. Wo die Grenze zwischen lauter und unlauterer „Tell-a-Friend“-Werbung verläuft, untersucht der Beitrag am Beispiel der E-Mail-Weiterempfehlung. Ausgehend von den rechtlichen Anforderungen an E-Mail-Werbung werden die Grundsätze der „Tell-a-Friend“-Werbung per E-Mail erörtert, um anschließend einige praktische Tipps zu geben.

1. Einleitung
2. E-Mails als unverlangte Werbung – was ist erlaubt?
2.1 Anforderungen an die Einwilligung
2.2 Gemeinsame Anforderungen an die Einwilligung
2.3 Dokumentation der Einwilligung oder „Double-Opt-In“-Verfahren
2.4 Gesetzliche Werbeerlaubnis – Werben ohne Einwilligung
3. „Tell-a-Friend“ – Entscheidung des BGH
3.1 E-Mail Weiterempfehlungen als Werbung?
3.2 Werbebegriff des BGH
3.3 Wer ist für die Empfehlungen verantwortlich?
3.4 Keine Einwilligung oder gesetzliche Erlaubnis
4. Praktische Empfehlung