pdf L 7.06 KulturWerkLeistung

Von In L 7 Allgemeine Verträge 34 Downloads

Download (pdf, 154 KB)

KuR_L_7_6_web.pdf

Eine Künstlerin macht für einen Auftraggeber eine Performance. Ein Musiker tritt auf. Eine Malerin fertigt ein Porträt an. Was haben diese künstlerischen Tätigkeiten gemeinsam? Im juristischen Sprachgebrauch fertigen alle ein Werk an. Dabei handelt es sich aber nicht nur um die Voraussetzung für das Entstehen des Urheber- bzw. Leistungsschutzrechts. Noch grundsätzlicher stellt der zugrunde liegende Vertrag zivilrechtlich einen Werkvertrag dar. Also auf den Punkt gebracht: Der Werkvertrag ist der Grundvertrag der Kulturbranche.Der folgende Beitrag versucht daher, die Grundlagen des Werkvertragsrechts darzustellen und typische Probleme in allen Kulturbereichen anzusprechen. Den Abschluss bildet ein in allen Kulturbereichen einsetzbares Werkvertragsmuster.

1. Begriff des Werkvertrages

2. Lebenslauf eines Werkvertrages
2.1 Zustandekommen des Vertrages
2.2 Die Vereinbarung der Parteien: Leistungsprogramm und Risikoprogramm
2.3 Individuelle Regelungen und Kleingedrucktes
2.4 Der Austausch der gegenseitigen Leistungen
2.5 Auch der beste Vertrag hat ein Ende
2.6 Archimedischer Punkt des Werkvertrages: die Abnahme

3. Wenn etwas schief geht
3.1 Die Leistung bleibt aus
3.2 Die Leistung ist mangelhaft oder andere Interessen des Vertragspartners werden verletzt
3.3 Regelungsmöglichkeiten

4. Der Werkvertrag als Grundlage einer urheberrechtlichen Lizenz
4.1 Nebeneinander von allgemeinem Zivilrecht und Urheberrecht
4.2 Der urheberrechtliche Werkbegriff
4.3 Vertragsrechtliche Wirkung des Urheberrechts
4.4 Folgerungen für die Vertragspraxis


>> Leseprobe