pdf H 4.01 Die Künstlersozialabgabe bei der Verwertung künstlerischer Darbietungen

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Am 30. April 2014 hat „das Bundeskabinett ... den Entwurf eines Gesetzes zur
Stabilisierung des Künstlersozialabgabesatzes beschlossen." (Pressemitteilung
des BMAS) Damit soll die „Künstlersozialversicherung zukunftsfest" gestaltet
werden. „Unsere Gesellschaft und Wirtschaft profitiert von der kreativen Kraft
und den innovativen Leistungen der Kunst- und Kulturschaffenden. Deshalb ist
es richtig, dass wir diese Menschen über die Künstlersozialkasse gegen die großen
Lebensrisiken absichern (Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles)."
Der Beitrag der Unternehmer zur sozialen Absicherung selbstständiger Künstler
und Publizisten ist die Künstlersozialabgabe. Den meisten Verwertern künstlerischer
und/oder publizistischer Leistungen ist sie offenbar noch nicht so geläufig
wie die Pflichtbeiträge zur Sozialversicherung für die abhängig Beschäftigten.
Deshalb soll „mit dem Entwurf ... die regelmäßige Überprüfung und Beratung
der Arbeitgeber im Hinblick auf die Künstlersozialabgabe sichergestellt" und
„dadurch ... ein weiterer Anstieg des Abgabesatzes vermieden und Abgabegerechtigkeit
hergestellt" werden. Was geschieht mit Unternehmen, die ihrer Verpflichtung
nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz nicht nachkommen? Wer
zählt zu den Abgabepflichtigen und was gehört zur Bemessungsgrundlage für die
Künstlersozialabgabe? Im folgenden Beitrag werden diese und weitere Fragen
beantwortet.